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musa / startgalerie / opening 26.1.2011, 7:00 pm 

quite. dissolving the unformed

Ausgehend von der Auseinandersetzung mit Form und Material als auch deren ästhetischen Überschneidungen werden formale Merkmale ständig transformiert und neu positioniert. Diese beziehen wiederkehrend in wandelnden Kontexten zueinander Stellung, wodurch ambivalente Projektionsflächen entstehen. Hierdurch werden Spannungsfelder sichtbar und überprüfbar, sowohl zwischen Strukturen, deren Schaffung, Aufrechterhaltung als auch Negierung. Der Prozess der Abbildung einer Formfassung hinterfragt die Beständigkeit der Autonomie des »Ganzen« samt dessen fragmentarischen Anordnungssystemen. Verarbeitete und verarbeitende Materialien greifen in unablässiger Bezugnahme auf ein mögliches Referenzbild Einzelnes auf, rücken es in neue Bezüge, setzen sich selbst in Beziehung, überprüfen sich dadurch in ihrer eigene Formfassung.

Miriam Rainer